Lenord + Bauer wächst und muss erweitern. 12 Mio. EUR investiert das Königshardter Unternehmen in
ein Produktionswerk und bekennt sich mehr denn je zur Region.
Die Wachstumsraten des High-Tech-Unternehmens sind beachtlich. Lenord + Bauer wächst und muss
nun erweitern. Deren Automatisierungstechnik ist weltweit gefragt. Das Unternehmen hat in den
letzten 5 Jahren den Umsatz verdoppelt und 50 neue Mitarbeiter eingestellt. "Wir sind an unsere
räumlichen Kapazitäten gestoßen. Wir haben schlicht keinen Platz mehr.", so Geschäftsführer
Hans-Georg Wilk. Trotz Bankenkrise und angekündigter Rezession glaubt das Unternehmen an die
Zukunft. "Seit Jahren fokussieren wir unsere Bemühungen auf Branchen, die überproportional wachsen.
Insbesondere das Thema alternative Energien beflügelte bisher unsere Geschäftsentwicklung. Wir
gehen davon aus, dass wir zukünftig noch weitere Marktanteile in diesem noch jungen Markt gewinnen
können", so Wilk.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Dohlenstraße, einem Gewerbe-Wohn-Mischgebiet in
Oberhausen-Königshardt. Erweiterungen sind hier nicht mehr möglich, da die umliegenden Grundstücke
mittlerweile gut erschlossen sind. In enger Kooperation mit der Stadt und der Wirtschaftsförderung
suchte man über Monate in Oberhausen nach einem geeigneten Grundstück. "Die Kooperation mit der
Stadt war exzellent, jedoch konnte die benötige Grundstücksfläche in Oberhausen nicht gefunden
werden", begründet Hans-Georg Wilk nun die Entscheidung, sich für ein Grundstück in Gladbeck zu
bewerben.
Das Grundstück in Gladbeck ist für das Oberhausener Unternehmen interessant, da es sich in
unmittelbarer Nähe zur Hauptverwaltung in Oberhausen befindet und einen guten Zuschnitt von ca. 2,2
ha hat. Sollte sich Gladbeck entscheiden, dem Unternehmen das Grundstück zu verkaufen, werden ca.
100 Produktionsmitarbeiter in das neue Werk umziehen. In der Hauptverwaltung verbleiben weitere 100
Mitarbeiter, denn Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb verbleiben in Oberhausen.
"Wir bekennen uns zu unserem Standort hier. Die Infrastruktur, der Zugriff auf gut
ausgebildete Arbeitnehmer, die dichte Hochschullandschaft sind für uns wichtige Argumente im
Ruhrgebiet zu investieren.", so Wilk. Ein Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro soll die
Zukunftssicherheit von ca. 200 Mitarbeitern im westlichen Ruhrgebiet und auch die weiteren
Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens schaffen. Der Bau eines Produktionswerkes gibt dem
Unternehmen die Möglichkeit an beiden Standorten weiter zu wachsen, denn an beiden Standorten
können die Arbeitsplätze jeweils wieder verdoppelt werden, bis die Kapazitätsgrenzen erneut
erreicht werden.
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