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Nachhaltigkeit - schonender Umgang mit unseren Ressourcen - ist im deutschen Wald seit vielen
Jahren Gesetz. Kahlschlag ist tabu, "Durchforstung" dagegen angesagt: Einzelne Bäume werden
gefällt, damit die übrigen Bäume genügend Licht zum Wachsen haben. Große schwere Maschinen, die dem
Waldboden und der übrigen Vegetation schaden, sind hier fehl am Platze: Bewegliche Maschinen müssen
her.
Die Lösung: Die leistungsfähigen Harvester eines finnischen Unternehmens! Ein Waldarbeiter
bearbeitet am Tag etwa 35 Bäume, der Harvester erledigt dies in nur einer Stunde. Die Konstruktion
dieser Maschinen ermöglicht eine hohe Wendigkeit im Gelände. Mit ihrem 10 bis 15 m langem Kran
"pflücken" sie die Bäume und dünnen den Bestand somit gezielt aus.
Das Reisig, das beim Entasten anfällt, breiten sie wie einen Teppich vor sich aus, um den Boden
so gut wie möglich zu schonen. Zudem verteilen Sie ihr Gewicht auf große Breitreifen. Die Harvester
fällen die Bäume nach der sehr produktiven " Cut-to-length-Methode". Hierbei werden die Stämme,
passend für ihre spätere Nutzung, direkt im Wald in definierte Längen geteilt.
Im Schneidkopf, genannt Harvesterkopf, befindet sich die Längenerfassung, die mit Hilfe eines
Messrades die Baumstämme vermisst. Das Messrad ist mit spitzen Zähnen versehen, die sich in den
Stamm krallen, damit Schlupf vermieden wird. Auf der gleichen Welle des Messrades sitzt im Inneren
eines Schutzgehäuses ein Zahnrad, das von einem Sensor berührungslos abgetastet wird.
Bedingt durch die kleinen Abmessungen ist Platz zu einer begehrten Eigenschaft geworden. Hier
kommt der nur walnussgroße Drehzahlsensor GEL 248 der Firma Lenord + Bauer ins Spiel. Zur genauen
Erfassung der Stammlängen muss der Sensor mit einer Richtungserkennung ausgestattet sein, da die
Stämme beim Entasten mit Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen an Messern vorbeigeführt werden. Die
Messergebnisse werden u.a. auch zum Protokollieren der geschnittenen Mengen benötigt.
Der Einbaugeber ist an Arbeit in rauer Umgebung, die in einem Wald mit
unebenen oder nicht vorhandenen Wegen und wechselnden klimatischen Bedingungen gegeben ist, bestens
angepasst: Das berührungslos arbeitende magnetische Messsystem ist zusammen mit der Elektronik
schock- und vibrationsfest in einem Zink-Druckgussgehäuse vergossen.
Damit ist der Zahnradgeber ideal geeignet für die relative Positions- und Drehzahlmessung inkl.
Drehrichtungserkennung auch bei extremen Umwelteinflüssen. Er ist in einem Temperaturbereich von
-20 bis +85 ° C einsetzbar und resistent gegen Öl, Schmutz und Feuchtigkeit. Durch die vergossene
Elektronik ist die Taupunktfestigkeit selbstverständlich. Seine hohe EMV- Störfestigkeit und die
Schutzart IP 68 sorgen weiterhin für sichere Funktion - und somit dafür, dass das reibungslose
Ausdünnen der Ressource Wald den nachwachsenden Rohstoff Holz auch für kommende Generationen
sichert.
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